Lösungen zur Pegelstand-Überwachung

HYDROview:
Autarke Pegelmessung

Du suchst eine smarte Messvorrichtung, mit der sich Pegelstände flexibel und einfach überwachen
und Hochwassergefahren frühzeitig erkennen lassen?

Hochwassergefahren frühzeitig erkennen

Bäche sehen idyllisch aus, können aber bei Starkregen zur echten Gefahr werden. Oft sind sie Ursache für verheerende Hochwasser.
Mit der Pegelmessvorrichtung HYDROview von RCT lassen sich solche Gewässer flexibel und einfach überwachen –
und damit Gefahren frühzeitig erkennen.

Das Hochwasser im Ahrtal 2021 hat gezeigt, dass kleinere Bäche die Ursache der Jahrhundert-Katastrophe waren. Sie führten verursacht durch Starkregen z.T. 400-mal mehr Wasser als gewöhnlich. Und das in kürzester Zeit. Experten plädieren deshalb dafür, auch kleinere Bäche mittels Messtechnik permanent zu überwachen. Denn nur so kann ein sich anbahnendes Hochwasser frühzeitig erkennt werden.

Die Anforderungen an Pegelmessung
Gefragt sind smarte Pegelmessvorrichtungen, die sich je nach Bedarf schnell, flexibel aufbauen und vor allem autark betreiben lassen – auch an Fluss- und Bachläufen fernab jeglicher Energie-Infrastruktur.

Nachteile bisheriger Lösungen
Messvorrichtungen für Pegelstände gibt es schon länger. Nachteilig sind allerdings die komplexen, aufwändigen und vergleichsweise teuren Aufbauten mit Halterungen, Befestigungselementen sowie mit Leitungen an externe Versorgungseinrichtungen.

Einfache Montage
Mit HYDROview bietet RCT jetzt eine Pegelmessvorrichtung, die eine einfache Montage und Inbetriebnahme sowie einen autarken und mobilen Einsatz ermöglicht. Die Neuentwicklung verfügt über einen kostengünstigen Sensor, der kapazitiv einen Wasserpegel zyklisch misst, Hochwassergefahren erkennt und meldet.

Schnelle Inbetriebnahme
Über einen Messstab mit Mess- und Auswerteeinheit, der ohne großen Aufwand in Ufernähe positioniert werden kann, lassen sich sowohl Daten zu Pegelständen als auch GPS-Daten erfassen und weiterleiten. Die Elektronik kommuniziert mittels GSM/NB-IoT im LTE-Netz mit der Außenwelt. Bei Hochwassergefahr ändert sich der Melderhythmus. Daten werden dann automatisiert in kürzeren Abständen versandt. Die batteriebetriebene (Lebensdauer abhängig von Sendehäufigkeit) Pegelmessvorrichtung arbeitet ohne externe Hilfsmittel komplett autark.

Geodaten inklusive
Neben der Überwachung und Übertragung der physikalischen Größen wie Pegelstand und Temperatur lässt sich auch die Geo-Position der Einheit übertragen.

Industrietauglich & wetterfest
Die Messvorrichtung kann extern per Funk parametriert werden. Ein Programmierkabel ist hierfür nicht erforderlich. Zusätzliche Informationen, beispielsweise zum Standort, lassen sich ebenfalls speichern. Dank ihres kompakten Aufbaus ist die gesamte Einheit industrietauglich, UV-beständig und für den Einsatz unter anspruchsvollen Witterungsbedingungen geeignet (Temperaturbereich: −20 °C bis +50 °C).

 

HYDROview

Mess- und Sendeeinheit

Mit HYDROview bietet RCT eine Pegelmessvorrichtung, die eine einfache Montage und Inbetriebnahme ermöglicht. Die Neuentwicklung verfügt über einen kostengünstigen Sensor, der kapazitiv einen Wasserpegel zyklisch misst, Hochwassergefahren erkennt und meldet.

Vorteile

1. Kostengünstig in der Anschaffung
2. Einfache Montage und Inbetriebnahme
3. Mobiler und flexibler Einsatz
4. Autarker Betrieb
5. Automatisierte, zyklische Pegelmessung
6. Sichere Funktechnologie (GSM/NBIoT)
7. Transparent durch Geo-Daten (GPS, Cell ID)
8. Permanente Pegel-Überwachung
9. Schnelle Information über Apps

Aufstelloptionen

Messsonde im Flussbett eingetrieben

Messsonde via Verschraubung auf Betonfundament. z.B. Kanal

Messsonde an Ufernähe in Boden eingetrieben

HYDROview:
Technik im Detail

Funktionsweise der Elektronik

Mittels eines kapazitiven Sensors wird in regelmäßigen Abständen der Pegelstand eines Flusses/Bachs oder anderen Mediums gemessen. Dabei muss sich die Pegelsonde nicht zwangsläufig im Medium befinden. Es ist auch denkbar, diese in Ufernähe zu platzieren. Die zyklischen Messergebnisse werden mit gespeicherten Grenzwerten verglichen und gespeichert. Bei Bedarf wird eine zyklische Meldung oder Alarmierung gesendet. Die letzten 24 Messwerte werden per GPRS/LTE oder Cat M1, NB-IoT an eine gespeicherte Zieladresse übertragen. Messbereich = 0cm bis 150cm. Andere Messgrößen auf Anfrage.

Mittels eines Thermoelementes, welches sich im Inneren der Sonde befindet, wird die Umgebungstemperatur gemessen. Dieser Wert wird ebenfalls gespeichert und mit Sollwerten verglichen. Messbereich = -20 Grad bis +50 Grad.

Die Geoposition der Einheit wird in regelmäßigen Abständen geortet und übertragen.

Bei Erschütterung oder Entfernen der Einheit wird ebenfalls ein Alarm mit GEO-Daten übermittelt.

Bei der Übertragung der Messwerte werden die empfangenen Cell-IDs mitübertragen, um eine Ortung auch ohne GPS zu realisieren.

Neben der Programmierung der Parameter können auch weitere wichtige Informationen aus der Ferne gespeichert und übertragen werden.

4x Lithiumcellen 3,6V, Lebensdauer ca. 3 Jahre (abhängig vom Übertragungsrhythmus)

IP 67 (Sonde) und IP 65 (Elektronik)

EC 60079-0 (Ed 7.0) · IEC 60079-11 (Ed 6.0), CAN/CSA C22.2 No. 60079 0:19, CAN/CSA C22.2 No. 60079-11:14, ANSI/UL 60079-0 (Ed 7.0), ANSI/UL 60079-11 (Ed 6.0)

1. nach Anhang III der Richtlinie für Geräte in explosionsgefährdeten Bereichen 2014/34/EU

2. nach Anhang III der Richtlinie für Funkanlagen Directive 2014/53/EU (RED)

3. nach EMV-Richtlinie Directive 2014/30/UE

4. nach Niederspannungsrichtlinien Directive 2014/35/EU

Mehr dazu

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Kontakt

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Martin Meyer
Geschäftsführer

T: +49 6462 419880
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